Archiv für Befindlichkeiten

oh du fröhliche

Einfach nur toll, dass ich diesen Theoriekram jetzt hinter mich gebracht habe. Nachdem ich mich erst gründlich verfahren hatte um auf dem Rückweg festzustellen, dass ich bloß ein paar hundert Meter weiter auf der gleichen Straße hätte bleiben müssen, erreichte ich endlich die TÜV-Station.

Es ist schon seltsam, wie sehr sich dieser Teil unserer Stadt verändert hat, überall wird gebaut und gegraben, weshalb ich am Ende gar nicht mehr wusste, ob ich jetzt schon auf freies Feld gerate oder doch noch Bebauung folgt. Eigentlich eine Dummheit von mir, aber der Straßenverlauf wurde total verändert, ich konnte mich nicht mehr erinnern. Die Welt gleicht einer Steilküste, gegen die sich Wellen peitschen um das Land an einen fernen Ort, jenseits unserer Vorstellung zu tragen.

Als letzter ging ich aus dem Prüfungsraum, noch immer in Gedanken mit einer hochkomplexen Vorfahrtsfrage beschäftigt, die ich am Ende wohl allein deswegen richtig angekreuzt ließ, weil ich mich noch an den Bogen zuhause erinnern konnte. Ich hatte die Befürchtung, wieder knapp zu scheitern und was war? Null Fehlpunkte, kein einziger Makel an meinem Triumph! Einfach wunderbar.

Vor Freude habe ich jetzt das Lehrbuch, das ich mir mit einem Fahrschüler teilte, in Geschenkpapier verpackt *gg*….oh du fröhliche!

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Nichts zu tun

Heute ist wieder ein Tag, an dem ich nicht weiß was ich machen soll, an dem ich einfach am PC rumhänge und darauf warte, dass der Tag sich dem Ende zuneigt. Ich versuche mich gerade in ein Einführungswerk zur Religionswissenschaft zu vertiefen, aber so wirklich will es mir nicht gelingen.

Meine Motivation ist dermaßen am Boden und mich aufzuraffen fällt mir schwerer als blindlings dem Befehl eines Offiziers zu gehorchen. Insofern bin ich doch wohl ein Mensch, der in geordneten Strukturen sich am ehesten zuhause fühlt.

Tja, eigentlich könnte es mir richtig gut gehen, nur beschränke ich mich immer wieder und schlage mich selbst zurück. Morgen schaffe ich hoffentlich die theoretische Führerscheinprüfung und atme dann vielleicht auch entspannter, ansonsten habe ich nicht das Gefühl irgendetwas sinnvolles zu tun noch zu erleben.

Traurig, eben, aber die Hoffnung stirbt wie gesagt zuletzt.

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